Neues Webprojekt aus Wien: Research Portal für Dubai geht online
Unsere Arbeit besteht nicht nur aus Kamera, Schnitt und Redaktionsplänen. Ein Teil des Teams beschäftigt sich seit Jahren mit Websites, Datenstrukturen und interaktiven Tools. Diese Projekte laufen meistens im Hintergrund, weil sie selten fotogen sind. Eines davon ist jetzt so weit, dass wir darüber schreiben können.
Ein internationales Projekt neben dem Tagesgeschäft
Mit DubaiApartment.ae ist ein unabhängiges Informations- und Research-Portal entstanden, das sich mit Apartments in Dubai beschäftigt. Im Zentrum stehen Stadtteile, die Unterschiede zwischen Kauf und Miete sowie die Frage, welche Nebenkosten bei einem Erwerb tatsächlich anfallen. Das Projekt richtet sich an Leser, die sich orientieren wollen, bevor sie mit jemandem sprechen.
Für uns war das ein Testfeld abseits des österreichischen Marktes. Andere Rechtsbegriffe, andere Suchgewohnheiten, drei Sprachversionen in Englisch, Deutsch und Arabisch. Vieles davon lässt sich nicht mit den Routinen lösen, die bei einer Wiener Unternehmensseite funktionieren.
Warum das Thema auf dieser Seite steht
Weil wir hier regelmäßig darüber schreiben, wie Inhalte gebaut werden, die Menschen wirklich nutzen. Ein Portal, das komplexe Entscheidungen begleitet, ist dafür ein ehrlicheres Beispiel als jede Theorie. Man sieht sehr schnell, ob eine Information beim Leser ankommt oder ob sie nur vorhanden ist.
Was wir bei den Tools gelernt haben
Der größte Teil der Arbeit floss nicht in Texte, sondern in Werkzeuge. Eine interaktive Karte, ein Vergleich zwischen Stadtteilen und ein Rechner für Kaufnebenkosten. Drei Beobachtungen daraus nehmen wir in unsere Kundenprojekte mit.
- Ein Werkzeug schlägt einen langen Text. Wer eine Zahl eingeben und ein Ergebnis sehen kann, bleibt länger und versteht mehr.
- Vergleiche brauchen klare Kriterien. Sobald zwei Optionen nebeneinanderstehen, fällt jede unsaubere Formulierung auf.
- Mehrsprachigkeit ist Redaktionsarbeit. Eine Übersetzung reicht nicht, wenn Beispiele und Rechengrößen im jeweiligen Markt anders aussehen.
Die Frage ist selten, ob eine Information vorhanden ist. Die Frage ist, ob sie an der Stelle steht, an der jemand sie braucht.
Was das für Content in Wien bedeutet
Viele Unternehmen erklären ihre Leistungen ausführlich, lassen den Interessenten mit der eigentlichen Entscheidung aber allein. Ein kurzer Rechner, eine übersichtliche Gegenüberstellung oder eine ehrliche Kostenaufstellung wirken oft stärker als ein weiterer Beitrag über die Vorzüge des Unternehmens. Genau diesen Zugang verwenden wir inzwischen auch in Redaktionsplänen für Kunden.
Der zweite Punkt betrifft das Tempo. Ein Portal wächst über Monate, nicht über eine Kampagne. Dieselbe Geduld braucht es bei Social Media. Struktur, laufende Produktion und regelmäßige Auswertung schlagen jede kurzfristige Aktion, das gilt in Dubai genauso wie in Wien.
Wie es weitergeht
Das Portal wird schrittweise um weitere Stadtteilprofile und Inhalte zu Finanzierung und Freehold ergänzt. Parallel prüfen wir, welche der dort entwickelten Bausteine sich in Projekte hier übertragen lassen, etwa Vergleichslogiken und einfache Rechner auf Leistungsseiten.
Für unsere Kunden ändert sich am Tagesgeschäft nichts. Produktion, Betreuung und Auswertung laufen unverändert weiter. Wer wissen möchte, wie ein Produktionstag abläuft, findet die Details unter Content Day Wien. Wer über Struktur und Frequenz nachdenkt, liest am besten den Beitrag zu Social Media ohne Strategie.