Social Media für Immobilienmakler

Sichtbarkeit für Objekte, Vertrauen für Verkäufer, Anfragen für Käufer. Ein Leitfaden aus Wien für Makler und Immobilienbüros.

Das Wichtigste in Kürze

Immobilienmakler gewinnen 2026 nicht mehr über Zeitungsanzeigen, sondern über Reels, Karussells und LinkedIn. Wer wöchentlich Objekte in kurzen Videos zeigt, Marktwissen teilt und aktiv in DMs antwortet, baut in sechs bis neun Monaten einen planbaren Anfragestrom auf. Ads unterstützen bei Neubauprojekten. Wichtiger als jedes Tool ist Kontinuität und ein Gesicht, das die Marke trägt.

1. Warum klassische Kanäle für Makler enger werden

Portale werden teurer, Zeitungsanzeigen erreichen zu wenige Käufer, Empfehlungen brauchen Vertrauen im Vorfeld. Social Media löst genau diese Probleme, wenn es strategisch aufgesetzt ist. Reels ersetzen keine Besichtigung, sie machen sie überhaupt erst möglich.

2. Formate, die für Makler tatsächlich funktionieren

Vier Formate reichen, um planbar sichtbar zu sein.

  • Objekt-Reel in 25 bis 40 Sekunden mit Highlight, Lage und Preis
  • Karussell mit Marktzahlen aus Wien oder dem jeweiligen Bezirk
  • Persönliches Reel zu Prozess, Ehrlichkeit und Erfahrungen
  • Story-Serien zu Besichtigungen und Verkaufsphasen

3. Objekte richtig in Szene setzen

Ein Handyvideo ohne Konzept schadet mehr, als es hilft. Ein professionelles Reel mit ruhiger Kameraführung, klarem Licht und einer erzählerischen Klammer erzeugt Vertrauen. Wichtig sind eine erkennbare Handschrift und wiederkehrende Bausteine wie ein Titelbild, eine Musikwahl und eine Endkarte.

Für hochwertige Objekte lohnen sich zusätzliche Aufnahmen mit Gimbal und Drohne, sofern rechtlich möglich.

4. Anfragen aus DMs in Kunden verwandeln

Der wertvollste Kanal ist der Direktnachrichten-Ordner. Eine Antwort innerhalb von zwei Stunden erhöht die Wahrscheinlichkeit eines Besichtigungstermins deutlich. Ein einfacher Ablauf reicht, kurze Antwort, Frage nach Rahmenbedingungen, Vorschlag für Telefonat oder Termin.

Für Verkäufer-Leads empfiehlt sich ein separater Prozess mit klarer Zielseite und einem kurzen Vorabformular.

5. Ads sinnvoll einsetzen

Ads eignen sich für Neubauprojekte, Investorenzielgruppen und exklusive Objekte. Wichtig sind saubere Zielgruppen nach Postleitzahl, Interessen und Verhalten. Ein realistisches Testbudget beginnt bei 800 Euro pro Monat, professionelle Kampagnen laufen ab 2.000 Euro.

Häufige Fragen

Welche Kanäle sind für Immobilienmakler am wichtigsten?

Instagram für Objekte und Marktwissen, LinkedIn für Verkäufer und Anleger, TikTok ergänzend für jüngere Käufer. Facebook lohnt lokal weiterhin.

Wie oft sollte man posten?

Zwei bis drei Reels pro Woche, ein Karussell mit Marktzahlen, ein Objektpost. Kontinuität schlägt Frequenz.

Was kostet Social Media Betreuung für ein Maklerbüro?

Realistisch ab 1.800 Euro pro Monat für Betreuung ohne Produktion. Mit Reels-Produktion und Ads meist zwischen 2.800 und 5.500 Euro.

Sind Ads bei Objekten sinnvoll?

Ja, vor allem für Neubauprojekte, Vorreservierungen und Zielgruppen ab 45. Bei Bestand oft nicht nötig.

Wie generiert man Verkäufer-Leads?

Über Content zu Marktentwicklung, Bewertungsprozess und persönlichen Einblicken. LinkedIn ist hier stärker als Instagram.

Kontakt

Social-Media.at, DIMAS TECHNOLOGIES GmbH, Gewerbeparkstraße 12, 1220 Wien, Österreich. Telefon +43 1 214 42 92, E-Mail office@social-media.at.